Paketdienste, alle irgendwie doof?

Eben hatte ich mal wieder das Vergnügen, ein Paket, was eigentlich in die Packstation gehen sollte, in der Hauptpost abzuholen. Alles in Allem hat mich die Abholung von 2 kleinen Paketen 20 Minuten gekostet, Fahrt in die Stadt und Parken ausgenommen.

Packstation impliziert es schon, das war DHL.

UPS würde ich wesentlich lieber verwenden, aber die haben 2 Nachteile: zum einen sind die Kosten etwas höher – was sicherlich ihrem professionelleren Ansatz geschuldet ist und auch noch tragbar wäre – und sie haben kein Äquivalent zur Packstation.

Nach Hause liefern fällt also aus, da bin ich zu deren Lieferzeiten nie. Die nächste Sammelstelle ist aber 20km entfernt, das macht auch keinen Spass. Und ein Paket immer in die Arbeit liefern lassen gefällt mir einfach nicht und ist manchmal auch einfach nicht möglich (Betriebliche Bestimmung).

In der Arbeit bekommen wir in letzter Zeit auch verstärkt Pakete per Hermes, Trans-o-flex oder ähnlichen geliefert. Wir merken das meist daran das die Lieferanten eine gewisse Professionalität missen lassen (Kuli ohne Miene zum Unterschreiben auf dem Touchscreen, Geräte verkratzt) und auch unser Büro „nicht gefunden wurde“. Da waren alle Lieferservice schon, nur bei einigen ändern sich die Fahrer oft und der Neue weiss dann unter Umständen nicht wo es ist (oder strengt sich nicht genug an).

Bestellungen im Internet sind eine echt feine Sache, aber mit diesen Lieferdiensten macht es echt wenig Spass.

Ich denke, wenn UPS auch so etwas wie Packstationen schaffen würde (und vielleicht mit mehr Redundanz wie bei DHL) dann wäre dies ein sehr guter Lieferdienst. Und spätestens wenn DHL einen Kunden zum Dritten mal vor die Wand hat laufen lassen wird der Preisunterschied von UPS für den nicht mehr soein Problem sein.