Am Montag wurde ich vom WDR Aachen zum Thema Politikverdrossenheit in der Kommunalpolitik im Zusammenhang mit den Geschehnissen rund um Bundespräsident Wulff interviewt.
Was dem Cut zum Opfer fiel war meine Aussage, dass ich durchaus weiss, das Kommunalpolitik eine ehrenamtliche Tätigkeit ist, ich bei Fraktionen aber nicht genau weiss, wieviel z.B. der Fraktionsführer bekommt. Die bekommen nämlich um einiges mehr, als ein normales Stadtratsmitglied (~430 Euro) in Aachen als Aufwandsentschädigung bekommt. Klar, haben ja mit der Fraktionskoordination auch um einiges mehr Arbeit, keine Frage. Ob die Menge Arbeit schon als Vollzeit zu werten ist, weiss ich nicht, und wie hoch genau die Zuwendungen sind, weiss ich auch nicht. Daher meine Aussage das diese Position vielleicht von “normalen Bürgern” als Berufspolitik gesehen werden könnte.
Wenn keine “normale” Arbeitstätigkeit neben der Fraktionsführerschaft mehr möglich ist mag das zwar formal noch als Ehrenamt gelten – ich sähe es dann aber auch als “Berufspolitik”.
Aber ich lasse mich gerne genauer aufklären.